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Verwaltungsgemeinschaft Lechfeld - Gemeinden Untermeitingen und Klosterlechfeld  |  E-Mail: info@lechfeld.de  |  Online: http://www.lechfeld.de

Altmedikamente und medizinische Abfälle aus Privathaushalten richtig entsorgen

Es ist wieder mal Zeit die Hausapotheke zu durchforsten und alte, abgelaufene Tabletten, Salben und Säfte auszusortieren. Wichtig dabei ist, medizinische Abfälle so zu entsorgen, dass niemand gefährdet wird.

 

Altmedikamente und Einmalspritzen in den Restmüll: Die meisten Arzneimittel sind sog. nicht gefährliche Abfälle und gehören in die Restmülltonne. Zwar nehmen auch einige Apotheken Medikamente zurück, sie sind jedoch nicht gesetzlich zur Rücknahme verpflichtet. Bei der Entsorgung über die Restmülltonne ist sicher zu stellen, dass die Medikamente nicht in die Hände Unbefugter gelangen können. Daher die Altmedikamente in der Originalverpackung, jedoch ohne Schachtel und Beipackzettel, in einer undurchsichtigen Plastiktüte in die Tonne geben. Auch Mullbinden, Pflaster, Watte, Wattestäbchen, Kosmetiktücher, Papiertaschentücher sowie Einmalspritzen von chronisch Kranken gehören in die Restmülltonne. Um Verletzungen zu vermeiden, müssen Spritzen durchstichsicher verpackt sein.

 

Abgabe bei der Problemabfallsammlung: Es besteht auch die Möglichkeit Altmedikamente - ohne Faltschachtel und Beipackzettel - bei den Problemabfallsammlungen des Landkreises Augsburg abzugeben. Die Frühlingsammelaktionen dauern noch bis zum 1. Juni.

 

Toilette und Ausguss sind tabu: Keinesfalls dürfen Medikamente in die Spüle oder Toilette gegeben werden. Denn der größte Teil der Arzneimittelwirkstoffe wird trotz moderner Reinigungstechniken in den Kläranlagen nicht oder nur in geringem Umfang zurückgehalten und gelangt so in die Oberflächengewässer. In den letzten Jahren wurden immer häufiger Arzneimittelwirkstoffe in Flüssen, im Grundwasser und vereinzelt auch im Trinkwasser nachgewiesen mit negativen Folgen für uns alle.

 

Wohin mit leeren Arznei-Verpackungen? Faltschachteln und Beipackzettel sind beim Altpapier richtig aufgehoben. Die Durchdrückverpackungen, die sog. Arzneimittel-Blister aus Kunststoff und Aluminium gehören in den Gelben Sack, leere Kunststoffröhrchen und Tuben genauso. Restentleerte Glasflaschen von Hustensaft und ähnlichem gehören - farblich sortiert - in den Glascontainer.

 

Vermeidung: Damit weniger Medikamente teuer entsorgt werden müssen, nachdem sie teuer vom Patienten oder von der Krankenkasse bezahlt wurden, ist es wichtig Arznei in der richtigen Menge einzukaufen und sich nur das verschreiben zu lassen, was auch verwendet wird. Sowohl die Erwartungshaltung des Patienten als auch das Verschreibungsverhalten des Arztes sollten kritisch hinterfragt werden.

 

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